Stefan war für mich nie nur ein kurzer heller Moment.
Er war nicht das flüchtige Leuchten, das für einen Augenblick alles überstrahlt und dann wieder verschwindet.
Stefan war mein Zuhause.
Mein warmer Horizont.
Der Mensch, bei dem ich ankommen durfte.
Der Mensch, bei dem mein Herz wusste:
Hier gehöre ich hin.
Unsere Liebe war nicht laut.
Sie musste sich nicht beweisen.
Sie war nicht oberflächlich, nicht vergänglich, nicht nur ein Feuer, das kurz brennt und dann verglüht.
Sie war tiefer.
Echter.
Stärker.
Sie war dieses stille, unerschütterliche Wissen,
dass da jemand ist, der dich sieht.
Der dich trägt.
Der dich hält, ohne dich jemals festzuhalten.
Jemand, bei dem du nicht kämpfen musst, um geliebt zu werden.
Viele Menschen suchen Liebe in dem, was sie blendet.
In dem, was sie für einen Moment berauscht.
Aber wahre Liebe ist nicht das, was dich für einen Augenblick verzaubert.
Wahre Liebe ist das, was bleibt.
Das, was dich durch das Leben trägt.
Das, was dich heilt.
Das, was selbst der Tod nicht auslöschen kann.
Und genau das warst du für mich, Stefan.
Du warst mein Mensch.
Mein Ankommen.
Mein Halt.
Mein Zuhause.
Und jetzt stehe ich hier,
mit einem Herzen, das dich sucht,
mit Armen, die dich halten wollen,
und mit einer Liebe, die nirgendwo mehr hin kann,
außer für immer in mir zu bleiben.
Ich vermisse dich in jeder Sekunde meines Seins.
In jedem Atemzug.
In jedem Morgen ohne dich.
In jedem Abend, an dem du nicht mehr nach Hause kommst.
Und wenn mich irgendwann jemand fragt,
wie sich wahre Liebe anfühlt,
dann werde ich immer nur deinen Namen kennen.
Ich werde dich vermissen, solange ich atme.
Und ich werde dich lieben, solange mein Herz schlägt – und noch darüber hinaus.